“Projekt X-Berg - Kollektive Perspektiven“ lautete der Titel einer Ausstellung,
die im Rathausgebäude vom 27. 2. bis zum 26. 3. gezeigt wurde.
Die neue Frühjahrsausgabe des Kreuzberger Horn - Nr. 23 - ist vollin Arbeit und soll gegen Ende der vor uns liegenden Woche gedruckt werden. Der umfassendste Beitrag ist ein Interview, das ich mit Verantwortlichen für eine Ausstellung im Rathaus geführt habe. Es ging dabei um Ideen für eine soziale Stadt mit einem besonderen Bezug zum Kasernengelände hinter dem Finanzamt, in den Medien zumeist als 'Dragoner-Areal' bezeichnet. Erstellt wurde die Ausstellung von der Initiatiave 'Stadt von Unten' in Zusammenarbeit mit einer Abteilung für Stadtplanung an der TU mit einer Reihe von beteiligten Studenten, die dann hier auch die Ausstellung mit aufbauten.
Organisiert wurde sie vom Fachgebiet für Städtebau der TU-Berlin (oder Städtebau Lehrstuhl der TU-Berlin) in Zusammenarbeit mit dem ‘Bündnis Stadt von Unten’ und weiteren Kooperationspartnern. Der zentrale örtliche Bezug der Ausstellung war das ehemalige Kasernengelände hinter dem Finanzamt, das jetzt ein weiteres Mal zu einem hohen Preis an eine private Investorengesellschaft veräußert wurde und eine teure gewinnorientierte Bebauung erwarten lässt.
Die Ausstellung präsentierte demgegenüber Modelle für das Areal mit einer betont sozialen Ausrichtung. Ein besonderer Ausstellungskomplex bot die konzentrierten Darstellungen von
“Commons“- Projekten in verschiedenen Orten als Beispiele für die Machbarkeit kollektiver Unternehmungen, wie sie als Grundprinzip auch die Gestaltung dieses Geländes leiten könnten.
Das Interview wurde mit zwei für die Ausstellung verantwortlichen Mitgliedern des Bündnisses ‘Stadt von Unten’, Anna Heilgemeir und Enrico Schönberg, geführt.
weiter im Text als Download als PDF unter :
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